Energie

Gegen Arbeitsplatzabbau bei Vattenfall!

Energie

Gegen Arbeitsplatzabbau bei Vattenfall!

ver.di fordert von Vattenfall soziale Verantwortung für die Beschäftigten
Außenschild vor dem Vattenfall-Kraftwerk Tiefstack in Hamburg Hieronymus Ukkel, Shutterstock, Inc. Außenschild vor dem Vattenfall-Kraftwerk Tiefstack in Hamburg

ver.di kritisiert das Vorhaben des Energiekonzerns Vattenfall, in Berlin und Hamburg Outsourcing und Arbeitsplatzabbau weiter voranzutreiben und fordert das Unternehmen auf, von diesen Plänen Abstand zu nehmen. (Quelle: Pressemitteilung der ver.di vom 08.02.2017)

Hintergrund ist die Intention Vattenfalls, rund 200 Arbeitsplätze im Bereich des Business-Services abzubauen.

„Ein Unternehmen, das keine zukunftssicheren Arbeitsplätze schafft und stattdessen Personalabbau und Outsourcing als Schwerpunkt unternehmerischer Tätigkeit betrachtet, löst Existenzängste und Frustration bei den Beschäftigten aus“, betont Volker Stüber, ver.di-Bundesfachgruppenleiter Energie.

Der Imageschaden für das Unternehmen sei durch eine Unternehmenspolitik groß, der es vorrangig um die Maximierung von Gewinnen gehe. Offensichtlich spiele für den schwedischen Staatskonzern die große Betroffenheit auch von langjährig Beschäftigten und ihrer Familien keine Rolle.

„Wer gutes Geld mit Dienstleistungen für Bürger verdient, sollte auch daran interessiert sein, in ihrem Sinne Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten und damit die Qualität in der Versorgung zu sichern!“

Volker Stüber, ver.di-Bundesfachgruppenleiter Energie

In der Vergangenheit habe es durch Outsourcing für zahlreiche Beschäftigte bereits Lohneinschnitte von bis zu 50 Prozent gegeben.

Im vergangenen Jahr sei die Streichung von rund 400 Arbeitsplätzen im Kundenservice sowie die Verlagerung in Callcenter zu wesentlich schlechteren Konditionen vorangetrieben worden.

Nun seien erneut mehr als 200 Beschäftigte vom Verlust ihres Arbeitsplatzes bedroht, weil Vattenfall Arbeitspakete ausgeschrieben habe.

ver.di fordert die politisch Verantwortlichen auf, sich für den Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen. 

Die vollständige Pressemitteilung mit weiterführenden Hinweisen findet ihr auf der ver.di.Hauptseite.