Tarifarbeit

Lautstarke Unterstützung der Tarifverhandlungen bei E.ON!

Energiewirtschaft

Lautstarke Unterstützung der Tarifverhandlungen bei E.ON!

Beschäftigte setzen ein beeindruckendes Signal vor der dritten Verhandlungsrunde in Hannover.
Warnstreiks bei E.ON im Februar 2018 ver.di FB2 Bei E.ON geht es zu Recht um den #Tarifdeluxe – Weniger ist Wahnsinn.

Warnstreiks bei E.ON und PreussenElektra vor der dritten Verhandlungsrunde in Hannover – vielen Dank für euren starken Auftritt!

Stefan Najda, Bundestarifsekretär Energiewirtschaft ver.di Berlin, begrüßte die rund 350 Beschäftigten der E.ON-Unternehmen, Avacon, PreussenElektra, darunter auch bayerische Kolleginnen und Kollegen u. a. aus dem Verbund, von TenneT und dem Bayernwerk.

Gemeinsam unterstützten sie lautstark die ver.di-Tarifkommission für die Tarifgemeinschaft Energie in der dritten Verhandlungsrunde am heutigen Dienstag, den 27. Februar 2018, in Hannover.

Immo Schlepper, Landesfachbereichsleiter Ver- und Entsorgung von ver.di Niedersachsen, freute sich über die tolle Beteiligung aus allen Unternehmensteilen des Konzerns. „Ein beeindruckendes Signal in die laufenden Tarifverhandlungen!“

ver.di rief die Beschäftigten der Tarifgemeinschaft Energie (u. a. E.ON-Unternehmen, PreussenElektra und TenneT) am 27. Februar zum Warnstreik im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde in Hannover auf.

„Das bisherige Angebot können, wollen und werden wir nicht annehmen!“ erklärte Albert Zettl, Konzernbetriebsratsvorsitzender bei E.ON SE sowie Mitglied der Verhandlungskommission für die TG Energie.

In den letzten beiden Wochen haben sich über 4.000 Beschäftigte des E.ON-Konzerns an den Warnstreiks  beteiligt“, so Alexander Gröbner, Geschäftsführer im ver.di Bezirk Oberpfalz und ebenfalls Mitglied der ver.di-Verhandlungskommission.

"Darunter waren alleine über 2.000 Beschäftigte in Regensburg vor der Bayernwerk-Zentrale. Wir nehmen diesen Schwung mit in die dritte Verhandlungsrunde in Hannover!"

Auch in Hamburg beteiligten sich am 20. Februar 2018 rund 600 Beschäftigte an den Warnstreiks.

Hintergrund ist das unzureichende Arbeitgeberangebot in den laufenden Tarifverhandlungen.

Heute zeigten die Beschäftigten in den Unternehmens des E.ON-Konzerns, dass sie von der Haltung der Arbeitgeberseite massiv enttäuscht sind.

Albert Zettl, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats bei E.ON SE und Mitglied der ver.di-Verhandlungskommission

ver.di fordert für die Beschäftigten und Auszubildenden im E.ON-Konzern:

  • Gehaltserhöhungen von 6,0 Prozent;
  • 175 Euro mehr für die Auszubildenden;
  • die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss ab 2019;
  • Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten.

Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Verhandlungsrunde Ende Januar 2018 lediglich Entgelterhöhungen von 2,1 Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten angeboten.

Alle Tarifinfos zu E.ON findet ihr auf unserer Übersichtsseite!