Energiewende

Zukunftsgerechte Arbeit gestalten!

Energiewende

Zukunftsgerechte Arbeit gestalten!

Beschluss des ver.di-Bundesfachgruppenvorstandes Energie und Bergbau vom 11. Juli 2017
Der Anteil erneuerbarer Energien muss kontinuierlich steigen, um die Klimaziele zu erreichen. Massimo Cavallo, #140332482, Fotolia.com Der Anteil erneuerbarer Energien muss kontinuierlich steigen, um die Klimaziele zu erreichen.

Anforderungen der Gewerkschaft ver.di zur politischen Ausgestaltung der Energiewende in der nächsten Legislaturperiode: Beschluss des ver.di-Bundesfachgruppenvorstandes Energie und Bergbau vom 11.Juli 2017.

Die Energiewende hat Schwung aufgenommen. Gefördert durch das Gesetz zu erneuerbaren Energien sind Solar- und Windkraft zu Leitenergien im Strombereich avanciert, klimaneutral, doch wetterabhängig. Ihr Anteil an der Stromversorgung muss kontinuierlich steigen, um die Klimaziele zu erreichen.

Das wirft die Frage auf, wie in Zeiten volatiler Einspeisung weiterhin die gewohnte Versorgungssicherheit garantiert werden kann. Eine gerechte Verteilung der Lasten wird zunehmend zum Thema.

Aber auch die Beschäftigten können ihre Rolle als Motoren der Energiewende nur wahrnehmen, wenn ihnen ein angemessener Arbeitsplatz garantiert ist und gut, nämlich tariflich bezahlt wird, und wenn die Arbeitsbedingungen stimmen. Nur „gute Arbeit“ ist zukunftsgerichtete Arbeit!

Für uns als Gewerkschaft bestimmt sich der Erfolg der Energiewende im Ziel-Viereck von:

  • Klima- und Umweltschutz;
  • sozialer Sicherheit für die Energie-Beschäftigten;
  • Versorgungssicherheit;
  • Bezahlbarkeit und gerechter Lastenverteilung.

Welche Aufgaben wir dabei auf Seiten der Politik sehen, könnt ihr hier nachlesen (Download als PDF):