Wasser ist Menschenrecht

ver.di zum Weltwassertag 2017

Wasser ist Menschenrecht

ver.di zum Weltwassertag 2017

Die Ressource Wasser besser schützen: Denn wir alle wollen einwandfreies Trinkwasser aus dem Hahn!
Wasser ist Menschenrecht: Der ver.di Fachbereich Ver- und Entsorgung zum Weltwassertag 2017 ver.di FB 02 Wasser ist Menschenrecht: Der ver.di Bundesfachbereichsvorstand zum Weltwassertag 2017

Zum Weltwassertag 2017 mahnt ver.di zur Schonung unserer Ressourcen. Wenn die Ressource Wasser nur mit hohen Kosten zu Trinkwasser verarbeitet werden kann, wird vielen Menschen der Zugang verwehrt. (Pressemitteilung der ver.di vom 22. März 2017)

„Die Reformierung des Düngegesetzes und der Düngeverordnung ist seit langem überfällig. Überdüngung gefährdet Grundwasser und Oberflächengewässer“, betont Andreas Scheidt, Bundesvorstandsmitglied der ver.di anlässlich des heutigen Weltwassertages.

„Nach der Klage der EU-Kommission wegen andauernder Verletzung der Nitrat-Richtlinie hätte die Bundesregierung sehr viel schärfere Regelungen setzen müssen. So wird das Wasser nicht wirklich geschützt und die Trinkwasserversorger müssen immer mehr teure Technik einsetzen.“

Auch die Verwirklichung des Menschenrechts auf Wasser hänge von schärferen Regeln zur Reinhaltung ab. Wenn die Ressource Wasser nur mit Hilfe hoher Kosten zu Trinkwasser verarbeitet werden könne, würde vielen Menschen der Zugang verwehrt.

Wasser ist Menschenrecht: Wir alle wollen einwandfreies Trinkwasser aus dem Hahn!

Andreas Scheidt, Bundesvorstandsmitglied der ver.di

„Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitärversorgung ist aber Voraussetzung für die Verwirklichung fast aller anderen Menschenrechte. Hier hat auch Europa noch viel zu tun“, so Scheidt.

Problematisch sei der Zugang auch für Wohnungslose in Deutschland – ohne Anschluss an die Versorgungsnetze.

Bei der Gesetzgebung müsse die gesamte Wirkung aller notwendigen Maßnahmen betrachtet werden.

„Wenn die Klärschlamm- und Düngemittelverordnungen, das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die Forderung nach der vierten Reinigungsstufe alle gleichzeitig hohe Kosten für die Unternehmen der Abwasserentsorgung mit sich bringen, ist die Erhöhung der Gebühren die Konsequenz", so Andreas Scheidt.

"Dann muss die Politik aber auch den Mut haben, den Bürgerinnen und Bürgern diese Folgen zu vermitteln!“