Energie

Gespräche mit Minister Laumann zu E.ON, innogy und RWE

Energiewirtschaft

Gespräche mit Minister Laumann zu E.ON, innogy und RWE

Arbeitsminister sucht Gespräch zur Transaktion der Branchenriesen mit Konzern-BR und Gewerkschaft.
Konzernbetriebsratsmitglieder von EON_RWE_innogy und Gewerkschaftsvertrter Stefan Najda Treffen zum gemeinsamen Gespräch mit dem Arbeitsminister in Düsseldorf.

Am 22. Juni 2018 trafen sich auf Einladung von Minister Laumann aus Nordrhein-Westfalen mehrere Konzernbetriebsratsmitglieder von E.ON, RWE und innogy mit Gewerkschaftsvertretungen der ver.di und der IG BCE zu einem gemeinsamen Gespräch im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gab es einen Austausch zur aktuellen Situation und eine Bewertung der geplanten Transaktion von E.ON, RWE und innogy aus Sicht der Konzernbetriebsräte und Gewerkschaftsvertretungen.

Im Wesentlichen stand die Frage des Ministers im Mittelpunkt, ob betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden können.

Die Konzernbetriebsratsmitglieder und hauptamtlichen Gewerkschaftsvertretungen machten deutlich, dass es einige Fragezeichen und große Ängste bei den Beschäftigten gibt.

Die zwischen den Gewerkschaften und dem Management von E.ON, RWE und innogy geschlossene tarifpolitische Grundsatzerklärung vom 11. Mai 2018 sei wichtig und das richtige Signal an die Beschäftigten.

Karl-Josef Laumann, Arbeitsminister in NRW Karl-Josef Laumann Karl-Josef Laumann, Arbeitsminister in NRW

Diese von den höchsten Ebenen auf allen Seiten verhandelte und unterschriebene Vereinbarung muss nun aber in den kommenden Tarifverhandlungen zu einem Zukunft- und Beschäftigungssicherungstarifvertrag mit Leben gefüllt werden.

Aus Sicht der Konzernbetriebsräte ist die Politik deutlich gefordert, gute Rahmenbedingungen zu schaffen und sich stark bei der Frage einer Qualifizierungsoffensive zu beteiligen.

Beschäftige müssten nach Forderungen der Gewerkschaften und Konzernbetriebsräte rechtzeitig umqualifiziert und weitergebildet werden.

Der Minister forderte uns auf, ihn auf dem Laufenden zu halten und hat noch einmal deutlich seine Gesprächsbereitschaft betont.