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Uniper: Fortum muss alle Karten auf den Tisch legen!

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Uniper: Fortum muss alle Karten auf den Tisch legen!

Massive Kritik von ver.di und den BR bei Uniper am finnischen Großaktionär Fortum
Ass im Ärmel Karten Kartenspiel Y-Boychenko, Bild-ID #171614602, Depositphotos.com Wir fordern: Kein verdecktes Spiel, sondern Karten auf den Tisch bei Uniper!

ver.di teilt die massive Kritik der Betriebsräte des Energiekonzerns Uniper am Verhalten des finnischen Großaktionärs Fortum. Fortum hält knapp 50 Prozent am Kraftwerksbetreiber, der aus dem E.ON-Konzern hervorgegangen ist.

"Es muss Schluss sein mit dem Versteckspiel", betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied Andreas Scheidt. Die Unruhe bei den Beschäftigten wirke sich mittlerweile so negativ aus, dass einige Führungskräfte bereits das Unternehmen verlassen hätten und andere sich nach alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten umsehen würden.

"Dafür trägt der Hauptaktionär mit seiner völlig nebulösen Strategie die Verantwortung", so Scheidt weiter. Fortum müsse jetzt darlegen, welche Ziele und Strategien sie für die weitere Geschäftsentwicklung von Uniper verfolge. "Fortum muss endlich alle Karten auf den Tisch legen", fordert der Gewerkschafter.

Fortum muss begreifen, dass eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung von Uniper nur zusammen mit den Beschäftigten, den Betriebsräten und Gewerkschaften gelingen kann und nicht gegen sie.

Andreas Scheidt, ver.di Bundesvorstandsmitglied und Bundesfachbereichsleitung im FB 2

Für ihn stehe unmissverständlich fest:
"Ohne Garantien für die weitere Unabhängigkeit des Unternehmens, den vollständigen Erhalt aller bestehenden Geschäftsbereiche und der Absicherung der Arbeitsplätze werden wir keine Ruhe geben."

ver.di will bereits in Kürze direkt mit Fortum über die aus gewerkschaftlicher Sicht wichtigen Punkte Gespräche führen.

"Wir waren und sind immer gesprächsbereit, weil wir ein unmittelbares Interesse haben, dass sich Uniper gerade jetzt im Rahmen der Energiewende in Deutschland und Europa erfolgreich weiterentwickeln kann", erklärt Scheidt.

Dabei sein, einmischen, mitgestalten!

Wir können umso mehr Druck aufbauen und umso effektiver eure Interessen vertreten, je mehr wir sind. Das bedeutet: Wir brauchen das Engagement aller Beschäftigten und Auszubildenden!

Deswegen: Stärkt eurer Gewerkschaft den Rücken – in eurem eigenen Interesse!


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