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TG Private Energie BaWü: Wir fordern 7,1 Prozent mehr Geld!

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TG Private Energie BaWü: Wir fordern 7,1 Prozent mehr Geld!

Erste Verhandlungsrunde für Baden-Württemberg ist am 14. Januar 2019 in Karlsruhe.
Mehr Geld Frau Tarifverhandlung Forderung SIphotography, Bild-ID #136168784, Depositphotos.com Wir erwarten viel – und zwar zu Recht!

ver.di fordert 7,1 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten der privaten Energiewirtschaft in Baden-Württemberg.

Mit unserer Forderung wollen wir die Beschäftigten an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung teilhaben lassen und die steigenden Lebenshaltungskosten ausgleichen!

ver.di Baden-Württemberg geht mit den folgenden Forderungen in die Tarifverhandlungen im Südwesten:

  • 7,1 Prozent mehr Geld;
  • 180 Euro brutto mehr Ausbildungsvergütung pro Monat und Ausbildungsjahr;
  • zwölf Monate Laufzeit;

Einen entsprechenden Beschluss fasste die ver.di-Tarifkommission Private Energiewirtschaft Baden-Württemberg einstimmig am 20. Dezember 2018.

Der Entgelttarifvertrag ist von ver.di zum 28. Februar 2019 gekündigt worden. Die ersten Gespräche für einen neuen Entgelttarifvertrag sind auf den 14. Januar 2019 in Karlsruhe terminiert.

„Die Erwartungen der Beschäftigten für diese Tarifrunde sind hoch, aber berechtigt“, betont der ver.di-Verhandlungsführer für die Private Energiewirtschaft, Stefan Hamm.

„Gerade die Energiewirtschaft stützt sich angesichts der notwendigen Umstrukturierungen im Zuge der Energiewende auf Kolleginnen und Kollegen, die sich Tag für Tag mit großem Engagement ihrer Arbeit widmen. Ebenso hat die Branche im Hinblick auf die künftigen Herausforderungen einen großen Bedarf an stark motivierten Auszubildenden und muss deshalb auch finanziell attraktive Ausbildungsbedingungen schaffen.“

Unsere Branche ist auf stark motivierte Auszubildende angewiesen sowie auf Kolleginnen und Kollegen, die sich mit großem Engagement ihrer Arbeit widmen.

Stefan Hamm, Verhandlungsführer der ver.di

Grundlage für die Tarifforderungen sind, so Stefan Hamm, „zum einen die aktuellen guten wirtschaftlichen Daten in Baden-Württemberg und die positiven Prognosen der Unternehmen in der Privaten Energiewirtschaft für die anstehenden Planungsperioden.

Zum anderen sind dabei die sich verschlechternden allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Kolleginnen und Kollegen zu berücksichtigen. Sie umfassen nicht nur den Anstieg der Inflationsrate, sondern auch den starken Mietpreisanstieg. Auch die Kosten für Mobilität sind stark angewachsen.“

Diese Tarifinfos gibt es auch als PDF zum Ausdrucken und Verteilen (für alle, die nicht so gerne online lesen):


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