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Energie Südwest: Verhandlungsstart am 26. Januar in Alzey

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Energie Südwest: Verhandlungsstart am 26. Januar in Alzey

Wir fordern u. a. 5,2 Prozent mehr Einkommen und erwarten ein wertschätzendes Angebot!
TG Energie Logo Tarif Energie vs. 4 Für unsere Sicherheit und Zukunft ver.di FB 02 Wir erwarten Wertschätzung für gute Arbeit direkt ab Start der Verhandlungen!

Am morgigen Dienstag, den 26. Januar 2021, starten in Alzey die Tarifverhandlungen für die rund 3.500 Beschäftigten im Tarifverband Energie-Südwest in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Gefordert wird u. a. eine Einkommenserhöhung von 5,2 Prozent. Eine weitere zentrale Forderung ist die Übernahme der Auszubildenden nach ihrer Ausbildung zur Bewältigung des Fachkräftemangels.

„Die Beschäftigten der Energieversorger kümmern sich tagtäglich um die Versorgungssicherheit aller Menschen in Deutschland. Trotz der Corona-Pandemie sorgen sie unermüdlich dafür, dass die Kundschaft rund um die Uhr zufrieden mit der Leistung ihres Energieversorgers ist. Wir fordern gutes Geld für gute Arbeit", sagt Christian Hartard, Verhandlungsführer von ver.di.

Die Unternehmen im Tarifverband bilden jedes Jahr für viel Geld Auszubildende zu sehr guten Fachkräften aus. Darauf kann die Arbeitgeberseite stolz sein. Die Forderung nach einer Übernahme der Azubis ist nicht nur berechtigt, sondern absolut sinnvoll!

Christian Hartard, Verhandlungsführer der ver.di für den Tarifverband Energie-Südwest in Rheinland-Pfalz und im Saarland

Unsere Forderungen lauten:

  • die Abschaffung der Begrenzung bei den Gruppenstufen in der zweiten Tarifebene
  • 5,2 Prozent Einkommenserhöhung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro
  • Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung auf 24 Monate
  • Vorteile für ver.di-Mitglieder: vier Gesundheits-/Bildungstage

Zum Tarifgebiet gehören die Pfalzwerke mit rund 800 Beschäftigen an den Standorten Ludwigshafen, Maxdorf, Landau, Homburg, Edenkoben, Otterbach, Hinterweidenthal, Mutterstadt und Kandel. Aber auch die Voltaris mit Sitz in Maxdorf und Merzig, die Prego in Ludwigshafen und Saarbrücken, das EWR in Worms und Alzey mit über 500 Beschäftigten, sowie die Kraftwerke Mainz/Wiesbaden (KMW) mit rund 400 Beschäftigten. Die EVM in Koblenz beschäftigt knapp 1.000 Menschen.

Die ver.di-Tarifkommission erwartet ein wertschätzendes, tragfähiges Angebot der Arbeitgeberseite, das deutlich macht, wie wichtig und verlässlich die eigenen Beschäftigten sind. Gerade in diesen schwierigen Zeiten, in der die Angestellten der Energiewirtschaft die Energiewende tragen und systemrelevante Arbeit leisten, die gerade während der Corona-Pandemie die Versorgungssicherheit und somit auch die Sicherheit unserer Gesellschaft gewährleistet.  

Diese Tarifinfos gibt es hier als PDF, gerne zum Weiterverteilen in eurem Betrieb:


Und denkt dran: Jetzt brauchen wir euch alle!

Nur mit eurer starken Unterstützung können wir unsere Tarifforderungen durchsetzen. Je mehr Beschäftigte ver.di-Mitglied sind, umso größer wird unsere gemeinsame Durchsetzungskraft.

Es wird also Zeit: Unterstützt eure Gewerkschaft – in eurem eigenen Interesse!
Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

Nichts wie los – für gute Tarife in der Energiewirtschaft!


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Alle Tarifinfos zur Energie Südwest auf unserer Übersichtsseite!

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