Wasser ist Menschenrecht

ver.di zum Weltwassertag 2019

Wasser ist Menschenrecht

ver.di zum Weltwassertag 2019

Wir fordern die EU-Kommission auf, das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung zu verwirklichen!
Wasser ist Menschenrecht: Die Stadtentwässerung Frankfurt/Main zum Weltwassertag 2017 ver.di FB 02 Wasser ist Menschenrecht: Die Stadtentwässerung Frankfurt/Main zum Weltwassertag 2017

Der Weltwassertag erinnert am 22. März jährlich daran, dass noch immer nicht für alle Menschen das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung verwirklicht ist. Gleichzeitig lenkt er die Aufmerksamkeit darauf, dass die Ressource Wasser in Gefahr ist und als Voraussetzung allen Lebens geschützt werden muss.

"Die Beschäftigten in der Wasserversorgung und in der Abwasserentsorgung widmen sich täglich rund um die Uhr diesen wichtigen Aufgaben und sind dabei auf Unterstützung durch gute politische Rahmenbedingungen angewiesen", betont Andreas Scheidt, Bundesvorstandsmitglied der ver.di.

Im Jahr der Europawahl fordern wir von EU-Kommission und Europäischem Parlament, das Menschenrecht auf Wasser für alle zu verwirklichen!

Andreas Scheidt, Bundesvorstandsmitglied der ver.di

"Im Jahr der Europawahl fordern wir deshalb von EU-Kommission und Europäischem Parlament, das Menschenrecht auf Wasser für alle zu verwirklichen, denn die Forderungen der ersten erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative Wasser ist Menschenrecht / right2water von 2013 sind noch immer nicht vollständig im Europäischen Recht verankert.

Gleichzeitig muss das Europäische Wasserrecht endlich flächendeckend engagiert umgesetzt werden", so Scheidt weiter.

Vor allem dürfe der Schutz der Ressource Wasser nicht länger von Agrar-, Energie- und Verkehrspolitik verhindert werden.

ver.di fordere von der Bundesregierung und den Ländern insbesondere bei der Umsetzung der EU-Wasser-Rahmenrichtlinie, aber auch bei der Nitrat-Richtlinie mehr Engagement und Mitteleinsatz.

"Nur, wenn das Wasser geschützt wird, bleibt das Trinkwasser auf Dauer bezahlbar. Nur Gewässer in gutem Zustand werden der Belastung durch den Klimawandel standhalten können", erklärt Andreas Kahlert, Sprecher der ver.di-Bundesfachgruppe Wasserwirtschaft. Heute das öffentliche Gut Wasser zu schützen und die öffentliche Wasserwirtschaft zu stärken, nütze jedem und jeder Einzelnen auch in künftigen Generationen.

Es liege gleichzeitig in der Verantwortung aller Menschen, die wertvolle Ressource bewusst zu nutzen. Auch das individuelle Verhalten könne zum Schutz der Gewässer beitragen.

Für Rückfragen

  • Clivia Conrad, ver.di-Bundesfachgruppenleiterin Wasserwirtschaft, mobil 0151 / 1267 3959

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